Massnahmen zur Förderung von Bewegung und Gesundheit
Massnahmen der Bewegungsförderung müssen darauf abzielen, die veränderbaren Einflussfaktoren zu beeinflussen. So kann in der Folge auch das Sport- und Bewegungsverhalten (und auch das Ernährungsverhalten) verbessert werden.Zwei Ansatzpunkte sind möglich:
- Bei personalen Faktoren – beim Individuum – mit der Absicht, Einstellungen und Motivation zu verändern oder Fertigkeiten zu verbessern
- Beim sozialen oder physischen Umfeld – bei den Verhältnissen
Zudem kann es sinnvoll oder notwendig sein, Massnahmen der Bewegungsförderung für Gruppen mit spezifischen, nicht veränderbaren Voraussetzungen anzupassen, z. B. durch alters- oder geschlechtsspezifische Programme, behindertengerechte Angebote oder durch Massnahmen, die den kulturellen Hintergrund oder die ökonomische Situation der Zielgruppe berücksichtigen.
Die grosse Fülle von möglichen Vorgehensweisen in der Sport- und Bewegungsförderung lässt sich gemäss dem Grundlagendokument Gesundheitswirksame Bewegung in vier Gruppen von Massnahmen einteilen:
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zum Beispiel: |
Strukturierte Angebote |
Vereins- und Seniorensport (Training, Turniere, Wettkämpfe, Touren), obligatorischer und freiwilliger Schulsport, Kurse und Sportferien kommerzieller Anbieter |
Events und Kampagnen |
slowUp, schweiz.bewegt, bike to work, Breitensport-Anlässe (z. B. Gigathlon, Engadin Skimarathon) |
Beratung und Betreuung |
Von Einzelpersonen oder Gruppen, durch Hausärzte, virtuelle Angebote, persönliche Trainer |
Umgebungsgestaltung |
Spiel- und Sportanlagen (auch für freie Aktivitäten), Rad- und Wanderwege, Begegnungszonen |
Eine Massnahme oder Aktivität der Sport- und Bewegungsförderung wirkt dabei nicht unbedingt nur auf einen einzelnen Einflussfaktor, sondern kann gleichzeitig mehrere Faktoren modifizieren.
Quelle: Sportlich und bewegt in jedem Alter. Grundlagen und Anregungen zur Förderung von Sport und Bewegung. Manuskript Februar 2008. Schlussversion noch in Vorbereitung